Die Aufnahme eines Bildes in der Fotografie hängt von folgenden Faktoren ab:
- Filmempfindlichkeit
Wird bei Analog- wie Digitalkameras in ISO angegeben. Je höher der Wert, desto empfindlicher der Sensor / Film
- Belichtungszeit
Gibt die Zeit an, wie lange der Verschluss der Kamera geöffnet ist, also wie lange Licht auf den Sensor / Film fällt.
- Blende
Die Blende ist eine variable Öffnung im Objektiv. Je höher die Blendenzahl z.B. 22, desto weiter ist sie geschlossen und desto weniger Licht kann auf den Sensor / Film fallen. Die Blende wird dazu benutzt, die Tiefenschärfe zu beeinflussen aber dazu später mehr.
Diese drei Faktoren sind nach meiner Meinung die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt. Sie stehen alle miteinander in Beziehung d.h. wenn man das Ganze als mathematische Formel betrachten würde und das Ergebnis für ein korrekt belichtetes Bild stünde, so könnte man folgendes Sagen:
4x4x4=64 genauso gilt 2x8x4=64
Für die Fotografie sieht das wie folgt aus : ISO 400, 1/50Sek, Blende f5,6
Um ein Bild zu erhalten, welches ebenfalls korrekt belichtet wäre ist aber auch folgendes denkbar: ISO200, 1/50Sek, Blende f4
In diesem Beispiel wird deutlich wie die Beziehungen zu sehen sind. Die Filmempfindlichkeit wird halbiert, also muss ebenfalls ein anderer Faktor verändert werden, in diesem Fall wurde die Blendenzahl um eine Blendenstufe verkleinert. Somit fällt jetzt bei gleicher Belichtungszeit doppelt so viel Licht auf den Sensor. Ebenso hätte man die Blende lassen und dafür die Belichtungszeit verdoppeln können.
Wie sich die Veränderung der Belichtungszeit und Blende auf die Bildgestaltung auswirken, schreibe ich in folgenden Artikeln.
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